Was machen Förderanlagen?

Wer sein Haus mit einer Pelletheizung oder einer Hackschnitzelheizung warm hält, weiß meist nicht alles über die Technik, die dahinter steht. Muss ja auch nicht sein! Alles, was für den Laien wichtig ist, ist, zu wissen, wann das Heizmaterial nachbestellt werden muss und wie man die Heizung an sich bedient. Der Rest darf ein Geheimnis bleiben, auch wenn es durchaus spannend ist!

Förderanlagen: vom Hackschnitzellager zur Wärme

Um die Hackschnitzel, die Pellets oder andere Energielieferanten nach Plan in die Heizanlage zu verfrachten, bedarf es genau abgestimmter Förderanlagen, die das so genannte Schüttgut transportieren. Diese Förderanlagen funktionieren meist nach der Spiralfördertechnik, sprich, Förderspiralen schaffen das Heizgut in den Ofen und sorgen dafür, dass auch immer genügend Heizmaterial nachgefördert wird, um die Heizanlage am Laufen zu halten. Die angenehme Wärme in den Wohnräumen basiert also auf einem ausgeklügelten System der genau abgestimmten Zulieferung von Heizmaterial.

Spiralfördertechnik: nicht nur fürs Heizen gemacht

Diese Förderanlagen funktionieren nicht nur bei Heizgut perfekt, sondern werden genauso in der Industrie oder in der Weinerzeugung verwendet. Zum Beispiel gibt es eigenen Weintrester Förderer, die die Reste aus der Weinerzeugung, also die Haut und Kerne der Trauben, nach dem Pressen abtransportieren.

Auch in der Recycling Technik werden die Förderanlagen benötigt, um das aussortierte Material weiter zu transportieren. Was man also im Keller verbaut hat, ist nicht nur für die Heizung ein wichtiger Bestandteil, sondern findet seinen Einsatz in vielen Bereichen von der Landwirtschaft bis hin zur Großindustrie. Interessant? Finden wir auch! Und einfach cool!

Danke an wildfellner.at für die Bilder und die Informationen!

Was ist ein Schwertransport?

Wer kennt sie nicht, die überdimensionalen Transporte auf Autobahnen und Landesstraßen, an denen man nicht vorbei kommt. Oftmals erkennt man, was transportiert wird, Turbinen oder Teile von Windrädern, dann wieder fährt man hinter undefinierbaren, riesigen Bestandteilen einer Industrieanlage her. „Schwertransport“ denkt man da sofort. Und in den meisten Fällen ist diese Annahme richtig. Für Schwertransporte gibt es sehr genaue Angaben und Richtlinien, die in der StVO festgemacht sind.

Per definitionem werden Transporte, die sehr große Abmessungen und kleines Gewicht haben, als „Großraumtransporte“ bezeichnet und Transporte, die geringe Abmessungen und ein hohes Gewicht haben, als „Schwertransporte“. Eine Kombination aus beidem wird als „Schwertransport mit Überbreite“ bezeichnet und für all diese Transporte gelten bestimmte Regelungen. Vor allem gilt, dass all diese Transporte nicht ohne Ausnahmegenehmigung durchgeführt werden dürfen. Neben dieser Ausnahmegenehmigung werden je nach Größe und Gewicht auch Schwertransportbegleitfahrzeuge oder die Begleitung durch ein Polizeifahrzeug verlangt. Dies wird bei der Ausstellung der Ausnahmegenehmigung festgelegt.

Schwertransporte dürfen nur zu bestimmten Zeiten durchgeführt werden, es gibt dazu eine generelle Regelung und verschiedenste Ausnahmeregelungen, zum Beispiel, dass ein Schwertransport mit einer Breite bis 3,20 Meter in einer „verkehrsarmen Zeit“ also außerhalb der Rush Hour, stattzufinden hat. Nicht zu vergessen ist dabei, dass ein solcher Transport ja durchaus auch länger dauern kann, als diese verkehrsarme Zeit zwischen 8.30 und 15.30 Uhr.

Vor der Durchführung eines solchen Transportes muss die Genehmigung beim entsprechenden Ordnungsamt eingeholt werden, dann wird diese Genehmigung an die betroffenen Bundesländer weitergegeben und mit deren Zustimmung kann der Transport durchgeführt werden. Komplex? JA! Das ist eine der komplexesten Angelegenheiten im internationalen Güterverkehr, denn immerhin sprechen wir ja hier nicht nur von einer Reise durch die deutschen Bundesländer. Oftmals werden Produkte, die über einen Schwertransport bewegt werden müssen, über mehrere Landesgrenzen transportiert und dann wird es RICHTIG kompliziert.

All die notwendigen, wichtigen Regelungen hier aufzulisten, würde eine eigene Website verlangen! Möchte man einen solchen Schwertransport durchführen lassen, so wendet man sich an einen Experten für Schwertransporte, der genau das anbietet: die Planung, Organisation und den Transport. So funktioniert der Transport und der Experte kümmert sich um die Abwicklung!

Kann man Beton sanieren?

Bevor man diese Frage beantwortet, vielleicht ein Wort zu Beton. Viele Menschen wissen nämlich nicht, dass Beton nicht ewig hält, sondern bestimmten Abnützungserscheinungen ausgesetzt ist. Wenn man dies nicht weiß, stellt sich naturgemäß die Frage nicht, ob man Beton sanieren kann! Beide Fragen sind mit „JA“ zu beantworten: JA, Beton kann im Lauf der Zeit so stark in Mitleidenschaft gezogen werden, dass er saniert werden sollte und JA, man kann Beton sanieren.

Besonders „giftig“ für Beton ist die Mischung aus Nässe und ätzenden Mitteln. Dieser fatalen Kombination ist Beton zum Beispiel in Tiefgaragen ausgesetzt. Tausende Fahrzeuge bringen im Winter nicht nur Schnee mit in die Tiefgarage, sondern auch Salz. Die ätzende Mischung aus den beiden Bestandteilen greift in der Tiefgarage Böden und Wände sowie die Betonsäulen an und dies sieht nicht nur schrecklich verwahrlost aus, sondern führt auch, wenn es unbehandelt bleibt, zum Verfall.

Betonsanierung und Tiefgaragensanierung muss von einem Experten vorgenommen werden. Je nach Zustand des Bauwerkes wird der Beton dann gereinigt, abgeschliffen und die Oberfläche neu versiegelt. Ein Experte für Betonsanierung und die Sanierung von Tiefgaragen, die Hydro Tech aus Bayern, bietet auf seiner Website nicht nur super Unterlagen zum Thema, sondern auch ein Imagevideo, das zeigt, wie Tiefgaragensanierung funktioniert:

 

Beton kann man also tatsächlich sanieren – und nach der Sanierung mit guter Pflege darauf achten, dass das nicht mehr notwendig wird!

Was ist CNC Drehen?

Immer wenn ich in der Welt der Technik unterwegs bin, stoße ich auf unbekannte Begriffe, die ich dann recherchiere. So auch den Begriff „CNC Drehen“. Häufig ist es so, dass sich während meiner Recherche genau jene Dinge, die sehr einfach klingen, als technische Königsdisziplinen entpuppen. Genauso ist es mit dem CNC – dieser einfache Begriff bedeutet nämlich „Computerized Numerical Control“ – übersetzt: „rechnergestützte numerische Steuerung“ und bezeichnet ein elektronisches Verfahren zur Steuerung von Werkzeugmaschinen.

CNC ist wahrlich eine grandiose technische Angelegenheit, denn durch diese Technologie wird eine Rationalisierung in der Serien- und Einzelfertigung ermöglicht. Dies ist durch die erheblich schnellere und dabei weiterhin sehr genaue Bewegung der Achsen und Werkzeuge möglich. Heutzutage sind dabei nahezu alle neu entwickelten Werkzeugmaschinen mit einer CNC-Steuerung ausgerüstet.

Drehtteile – hergestellt mittels CNC Drehen

Geht man dann weiter und betrachtet das CNC Drehen, so findet man eine Drehmaschine vor, bei der sämtliche Dreh-Bewegungen mit speicherbaren Programmen gesteuert werden. Die Bearbeitungsinformationen können in den Speicher der Steuerung eingelesen und ohne weitere Informationszufuhr für künftige Bearbeitungen eingesetzt bzw. gespeichert werden. Numerisch wird in der Begriffsdefinition angeführt, weil sämtliche Sollvorgaben der Steuerung in Zahlenform codiert mitgeteilt werden und im Arbeitsprozess mittels Regeleinrichtung ständig verglichen werden. Die komplette Steuerung kontrolliert somit die Lage des Werkzeuges, der Spindel und des Werkstückes, die Geschwindigkeit der Dreh-Bewegungen sowie die Kühlmittel- und Materialzufuhr.

CNC-Maschinen kommen vielfältig zum Einsatz – zum Beispiel in verschiedenen Wendeschneideplatten zur Bearbeitung von Rund- oder Kantmaterial, in Bohrern und Gewindeschneidern, aber auch in angetriebenen Werkzeugen für Fräsarbeiten oder Gravuren. Ein genialer und höchst interessanter Teil der Technikwelt!

Drehen ist übrigens keine neue Technik – bereits im Altertum verwendete man einfache Drehmachinen, die mit Schnüren angetrieben wurden, um Hoz zu bearbeiten. Mehr dazu gibt es auf wikipedia!

Für das Bild, die Informationen und das Video bedanke ich mich bei AUTOMATENDREHEREI BRÜDER WIESER GMBH!

Industrieanlagen Reinigung

Eine ganz besonders interessante Frage stellte ich mir erst kürzlich bei einer Brauerei-Besichtigung. Beim Anblick der riesigen Tanks und zahlreichen Behälter fragte ich mich, wie man solche Industrieanlagen überhaupt reinigt? Gerade in der Getränke- und Lebensmittelindustrie spielt neben der Reinigung die Hygiene und auch Umweltfreundlichkeit eine große Rolle. Bei meinen Recherchen stieß ich auf die sogenannte industrielle Teilereinigung, die eine eigene Branche bzw. Spezialisierung darstellt. Die Teilereinigung im gewerblichen oder industriellen Sinn konzentriert sich dabei auf die Entfernung unerwünschter Schichten oder Partikel von bestimmten Teilen. Durch sie kann die Reinheit der jeweiligen Endprodukte sichergestellt werden – also in meinem Beispiel das köstliche Bier, das in Ruhe in den gesäuberten Tanks vor sich hin gären kann.

Ebenso ist die Teilereinigung wichtig, wenn diverse Folgeprozesse wie etwa Farbbeschichtungen oder Härtungen für ein Produkt anstehen. Gerade Metalle oder Bauteile müssen eine Oberflächenreinigung erfahren, bevor sie eine Beschichtung bekommen, ansonsten treten Ungenauigkeiten in den darauffolgenden Bearbeitungen oder Verarbeitungen auf.

Zur industriellen Teilereinigung zählen neben der Bauteilereinigung, der Metallreinigung und Entfettung von Oberflächen, der Werkstückreinigung und der Gebindereinigung auch ganz besondere Reinigungskonzepte. Für diese werden spezielle Spritzwaschanlagen und Ultraschallreinigungsmaschinen eingesetzt.

Für diese industrielle Teilereinigung gibt es Unternehmen, die sich auf die Entwicklung von anspruchsvollen Reinigungssystemen spezialisiert haben. Ein Experte auf diesem Gebiet, der alle oben beschriebenen Systeme zur industriellen Reinigung anbietet und dabei gleichzeitig sichere und umweltverträgliche Reinigungsanlagen und Reinigungsprodukte anbietet, ist die Glogar Umwelttechnik GmbH, die ich zur Recherche für diesen Beitrag besucht habe. Danke für die ausführlichen Infos!

Was sind Strangpressen?

In der Industrie gibt es so viele Dinge, die mich immer wieder aufs Neue beeindrucken. Da stolperte ich unlängst über den Begriff „Strangpresse“, welcher für mich völlig unbekannt war. Natürlich machte ich mich sogleich auf die Suche nach einer Erklärung, was das ist.

Das Strangpressen selbst ist ein Verfahren, das aus der Metallindustrie und aus dem Maschinenbau kommt. Es handelt sich dabei um ein Umformen von Metallen zur Herstellung von Stäben, Drähten, Rohren und unregelmäßigen Profilen. Prinzipiell sind dabei alle Metalle im Einsatz, wobei das Strangpressen vor allem für Aluminium und Aluminiumlegierungen sowie Kupfer und Kupferlegierungen verwendet wird.

Das entsprechende Verfahren, bei dem Kunststoff im Spiel ist, nennt man dann Extrusion. Ein besonderer Vorteil des Strangpressens macht diese Methode für den Maschinenbau besonders interessant: Strangpressen ermöglicht nämlich Profile auch in komplizierten Formen und aus schwer umformbaren Werkstoffen herzustellen und bietet somit schier grenzenlose Möglichkeiten für die Industrie. Außerdem kommen dabei nur geringe Werkzeugkosten auf, was Strangpressen vor allem für die Fertigung relativ geringer Lose zum idealen Verfahren macht.

Wer selbst eine Strangpresse als Anlage im Betrieb hat, muss stetig an eine entsprechende Modernisierung und auch Leistungserhöhung denken, denn Maschinenbau und Metallindustrie entwickeln sich rasch. Bleibt man am Ball und will selbst die kompliziertesten Formen pressen und jegliche Werkstoffe dafür heranziehen können, so benötigt man einen Experten auf dem Gebiet Strangpressen, der für die Instandhaltung der Presse sorgen kann.

Im Netz habe ich sogar einen Experten direkt für Modernisierungen gefunden, auf dessen Website man alles über Strangpressen nachlesen kann und auch Fotos findet. Diese Fotos wurden mir auch zur Verfügung gestellt!

Industrielle Dichtungen – was ist das?

Was die Aufgabe einer Dichtung ist, weiß jedes Kind. Dass es aber spezielle industrielle Dichtungen gibt, ist vielen Menschen neu – woher soll man das auch wissen! Dabei sind industrielle Dichtungen mittlerweile weder aus der Technik noch aus der Industrie wegzudenken.

Dass industrielle Dichtungen in unserem täglichen Leben eine enorme Rolle spielen, zeigt das breit gefächerte Aufgabengebiet: Man braucht sie am Arbeitsplatz, im Haushalt, in Maschinen oder Fahrzeugen. Überall wo Dichtungen zum Einsatz kommen, übernehmen sie die Rolle eines wichtigen Bauelements oder sind unerlässlicher Teil einer ganzen Konstruktion. Sie haben dabei stets die Aufgabe, ungewollte Stoffübergänge von einem Raum in einen anderen zu verhindern oder diesen zu begrenzen.

Bei der Unterscheidung verschiedener industrieller Dichtungen gilt es zunächst, zwischen Berührungsdichtungen und berührungslosen Dichtungen zu differenzieren. Danach wird nach der Relativbewegung der gegeneinander abzudichtenden Teile in statische (keine Bewegung), translatorische (geradlinige Bewegung) und rotatorische (drehende Bewegung) unterteilt. Zu den statischen Dichtungen zählen Profil-, Muffen-, Walz-, Wellen-, Einschleif- und Flachdichtungen. Bei Stopfbuchse, Kolbenring, Faltenbalg, Hydraulikdichtung und Bürstendichtung bewegen sich die Dichtelemente hingegen relativ zueinander, so werden diese als dynamische Dichtungen bezeichnet. Ist die Relativbewegung der Dichtelemente rotatorischer Art, so spricht man von rotatorischen Dichtungen. Hierzu zählen die Radialwellendichtung für Niederdruckanwendungen, die Axialwellendichtung für untergeordnete Dichtaufgaben oder die Gleitringdichtung für hohen Druck bis 300 bar. Berührungslose Dichtungen verwendet man bei dynamischen Dichtungen wie etwa bei Druck- und Drossel-, Massenkraft- und Viskositätsdichtungen. Die bekanntesten Dichtungen dieser Gruppe sind die Schleuderscheibe und der Spritzring. Je nach Einsatzgebiet, Berührungsintensität und Relativbewegung finden also die unterschiedlichsten Dichtungen ihre Anwendung.

All dies gehört nicht zum Alltagswissen, ist aber in aller Ausfürhlichkeit auf der Wikipedia nachzulesen.

Wer dabei noch genauer ins Detail gehen möchte, vor allem ausführliche Produktakataloge sehen möchte, der kann alles zum Thema Dichtungen beim Experten nachlesen. Auf dieser Seite finden so richtige Fans auch alle Messetermine zum Thema Dichtungen, Dichtungstechnik und Wassertechnik. Ich finde vor allem die „Pumps and Values“ in Dortmund unglaublich spannend. Die Termine dazu gibt es unter http://www.billi-seals.de/de/unternehmen/messetermine/.