Aufblasbare Werbung – viel Technik?

Aufblasbare Werbeträger nehmen einen ganzen Industriezweig ein. Die Herstellung der verschiedenen Formen, die Entwicklung der Materialien, die Aggregate, die für das Aufblasen notwendig sind, all dies entstammt jahrzehntelanger Entwicklungsarbeit.

Aufblasbare Werbung selbst klingt dann viel komplizierter, als sie ist. Die Bögen, Säulen, Zelte, Info Stände, Würfel, Tower und so genannten Air Dancer funktionieren alle nach dem gleichen Prinzip. Im Normalfall verfügen alle aufblasbaren Werbeartikel über ein internes oder externes Dauergebläse, das über einen herkömmlichen Stromanschluss betrieben werden kann. Die so genannten Air Dancer, also Aufblasfiguren, die zu tanzen scheinen, funktionieren über ein ebensolches Luftgebläse am Fußende. Dieses erzeugt in kurzen Abständen einen kurzfristigen Überdruck, der am oberen offenen Ende der Figur entweicht. Dadurch richtet sich dieser aufblasbar Werbeträger auf und fällt beim Entweichen der Luft wieder zusammen, worauf der nächste Luftstoß folgt und die Figur wieder aufrichtet.

 

Die Vorteile aufblasbarer Werbeträger liegen auf der Hand. Durch ihre Größe und Form stellen sie einen optimalen Blickfang dar, sind aufgrund des Materials sowohl für den Betrieb in Innenbereichen wie auch Außenbereichen geeignet und sind rasch aufzubauen. Außerdem können aufblasbare Werbefiguren individuell gestaltet werden. Der Kunststoff kann mittels Sublimationsdruck, computerunterstützten Airbrush-Druck oder aufgenähte Firmenlogos gestaltet werden.

So betrachtet bedeutet aufblasbare Werbung viel Technik in der Entwicklung, viel Technik im Druck und in der Wahl der richtigen Luftgebläse samt Antrieb, für den Nutzer allerdings ist dieses Werbemittel einfach wie es nur sein kann. Die Figuren, Bögen oder Zelte werden ausgepackt, aufgelegt, mit dem Luftgebläse aufgeblasen und sind zum Einsatz bereit. Gleich einfach verhält es sich mit dem Abbau.


Wir von cool industry finden das: So richtig cool!

Türschilder und ihre Geheimnisse

Türschilder sind allgegenwärtig und werden dennoch kaum wahrgenommen. Man sieht, was darauf zu lesen ist, weiß, wenn oder was man in welchem Raum vorfindet und wird durch Behörden, Institutionen und Hotels geleitet. Doch fragt man Gäste und Besucher, wie die Schilder ausgesehen haben, ob sie gefallen haben, aus welchem Material sie sind oder welche Farbe sie hatten, wird sich kaum jemand daran erinnern können. Türschilder fristen tatsächlich ein stiefmütterliches Dasein 😊

Schildershop bringt auf Ideen

Wie wir auf dieses Thema kommen? Beim Besuch eines Online Schildershops fiel die große, bunte Auswahl an Schildern auf, in allen Größen und Ausführungen. Und da kam uns der Gedanke, dass diese Vielfalt zwar im Shop auffällt, doch vermutlich nicht mehr, wenn die Schilder in wunderbarer Anordnung im richtigen Ambiente angebracht sind.

Das ist auch ganz richtig vermutet. Grund dafür ist letztlich die enorme Leistungsfähigkeit unseres Gehirns. Beim Sehen treffen Licht und Schatten, Farben und Muster auf unsere Netzhaut und werden über den Sehnerv an unser Gehirn weitergeleitet. Bei der Vielzahl an Bildern, die wir täglich, stündlich, im Minuten- und Sekundentakt aufnehmen, wäre unser Gehirn tatsächlich überlastet, wenn es alles Wahrgenommene verarbeiten müsste. Manchmal vervollständigt unser Gehirn Gesehenes (wir sehen zum Beispiel einen kleinen Zweig in einem Fensterrahmen und gehen davon aus, dass wir einen Baum gesehen haben) oder vernachlässigt Informationen, wenn diese nicht essentiell sind. Das wäre bei den Schildern so – wir befinden uns in einem Amt, einer Schule oder einem Krankenhaus und suchen ein bestimmtes Zimmer, einen bestimmten Menschen. Unser Gehirn ist also ausgelastet mit dem Lesen der Beschriftungen auf den Schildern. Im Nachhinein werden wir in den meisten Fällen nichts mehr über die Schilder, aber Vieles über die Inhalte sagen können.

Umgekehrt wird es sich verhalten, wenn wir uns darauf konzentrieren, wie die Schilder aussehen, in welcher Höhe sie angebracht sind oder aus welchem Material sie sind. Sind sie aus Glas, aus Acryl, aus Metall? Versuche es doch einmal! Im Schildershop einfach einmal die Schilder durchsehen, in Bezug auf Material und Aussehen. Und dann, einige Minute später, versuchen, sich daran zu erinnern, was auf den Schildern stand. Eine spannende Aufgabe für unser Gehirn, finden wir von Cool Industry!

Sicherheitstüren: Der feine Unterschied

Was in Arztpraxen und Kanzleien üblich ist, wird für private Wohnräume oft nicht bedacht: Eingangstüren, die bestimmten Sicherheitskriterien entsprechen. Für bestimmte Berufsfelder – wie eben Ärzte – ist es Pflicht, das sowohl Daten als auch Medikamente einbruchsicher verwahrt werden müssen, Kanzleien und Praxen bestens zu sichern. Privatpersonen denken meist nicht daran, was den Unterschied zwischen normalen Haustüren und Sicherheitstüren ausmacht. Außerdem, das belegen Polizeistudien, glauben viele Menschen, dass Einbrecher per se bestens ausgerüstet sind und vor einer Tat die ausgewählten Objekte „ausspionieren“. Das ist nicht so – die meisten Einbrüche erfolgen relativ spontan und ausgewählt wird, was einfach zu bewältigen ist. Also Türen, die mit wenig Aufwand zu öffnen sind.

Sicherheitstüren sind ein erstes und sehr wirksames Hindernis. Sie sind mit speziellen Beschlägen ausgestattet und durch eine besondere Befestigungstechnik mit dem Mauerwerk verbunden. Dieses Spezialzargensystem kann ohne Zerstörung der Mauer nicht bewegt werden, ein Aufwand, den die meisten Einbrecher scheuen.

Sicherheitstüren nachrüsten?

Sicherheitstüren müssen übrigens nicht unbedingt neu gekauft werden. Auch vorhandene Türen können umgerüstet werden. Dabei wird der vorhandene Türstock mit dem oben erwähnten Spezialzargensystem ummantelt und mit dem Mauerwerk verbunden. Durch Vorkehrungen dieser Art könnten eine Unzahl an Einbrüchen verhindert werden!

Sicherheitstüren müssen, um mit diesem Begriff bezeichnet werden zu können, einer Norm entsprechen. Diese ist Normen für Sicherheitstüren werden auf Wikipedia gut zusammengefasst – einfach reinschauen. Von Land zu Land unterschiedlich sind zum Beispiel die Fördermöglichkeiten für so genannte „Widerstandsklassen“, die auflisten, was eine Sicherheitstür können muss.

Cool Industry gefällig? Wir berichten wöchentlich Neues – hier auf diesem Kanal!

Was ist ein Schnelllauftor?

Würde man nicht auf einer Technikseite sein, so könnte man bei dem Wort „Schnelllauftor“ unter Umständen in Wortspielen abdriften… ein poetischer Tor, der sich möglichst schnell aus dem Staub macht? Spaß beiseite, es handelt sich natürlich um Tore, die den Eintritt in ein Gebäude ermöglichen. Und von diesen gibt es jede Menge richtig cooler Industrietore, die jedes für sich eine spezielle Aufgabe erfüllen.

Schnelllauftore für besondere Räume

Gleich zu Beginn soll das Geheimnis gelüftet werden – was ist ein Schnelllauftor? Ein Schnelllauftor ist in den meisten Fällen ein Rolltor und darauf ausgelegt, in Industriebetrieben und ähnlichen Unternehmen sicherzustellen, dass Räume nur sehr kurz nach außen hin geöffnet werden. Das Tor ist darauf ausgelegt, möglichst rasch zu öffnen und zu schließen, was zum Beispiel bei Kühlräumen von enormer Bedeutung ist.

Doch auch wenn in Räumen eine hohe Staubentwicklung stattfindet und man möglichst verhindern will, dass Staub nach außen kommt, wird ein Schnelllauftor eingesetzt. Diese Schnelllauftore können in den verschiedensten Ausführungen hergestellt werden, je nachdem, wo sie zum Einsatz kommen sollen. In Fertigungsbetrieben, Lagerhallen oder anderen Produktionsstätten zum Beispiel werden einfache Schnelllauftore eingesetzt, die hohe Lastwechsel unbeschadet überstehen.

Für Kühlräume und Produktionsstätten mit hoher Lärmentwicklung werden isolierte Schnelllauftore empfohlen, diese bieten durch thermisch getrennte Lamellen beste Schall- und Wärmedämmung. Für Tiefkühlsektoren werden auch eigene Tiefkühltore erzeugt. Da diese extrem gut isoliert sind und sich schnell öffnen und schließen lassen, kommt es beim Ein- und Ausfahren in die entsprechenden Bereiche zu möglichst wenig Energieverlust.

Schnelllauftor von https://www.itzlinger.at

Wind und Wetter trotzen

Neben all den Spezialisierungen können Schnelllauftore aber auch ganz simple Aufgaben übernehmen. Bei Ein- und Ausfahrten zwischen Innen- und Außenbereichen schließen sie rasch und verlässlich, um Temperaturschwankungen und das Eindringen von Staub und Schmutz einzudämmen. Die Tore für den Außenbereich werden speziell angefertigt, da sie Wind und Wetter trotzen müssen und zudem pflegeleicht sein sollten, um einen gleichbleibenden optischen Eindruck zu bewahren.

Schnelllauftore sind wahre Alleskönner, sagen wir von Cool Industry!

Wasserstrahltechnik – wow!

Wasserstrahlschneiden, das klingt hochtechnisch und das ist es auch. Wasserstrahlschneiden ist ein Verfahren zum Trennen von Material – und zwar nur mit Wasser. Das Geheimnis daran ist der hohe Druck, der die Technik des Wasserstrahlschneidens erst möglich macht.

Grundsätzlich unterscheidet man zwischen Wasserstrahlschneiden mit Wasser und dem so genannten Abrasivschneiden, bei dem das Wasser mit einem pulverförmigen Material versetzt wird. Während mit dem reinen Wasserstrahlschneiden Materialien wie Kunststoffe, Folien, Schaumstoffe oder Papier getrennt werden, sind es beim Abrasivschneiden Werkstoffe wie Stahl, Keramik oder Glas. Auch Verbundwerkstoffe können mit der Technik des Wasserstrahlens zufriedenstellend getrennt werden.

Eine Technik mit Geschichte

Die Geschichte der Wasserstrahltechnik geht zurück auf das frühe 20. Jahrhundert. In dieser Zeit wurde es im Bergbau eingesetzt, um Kies- oder Tonschichten abzutragen, zum Beispiel, um Goldadern von Steinen zu trennen. Eine spannende Geschichte – kühle Technik im Gold Rush!

Wasserstrahltechnik arbeitet, wie gesagt, mit Druck. Die ersten in der Industrie verwendeten Maschinen arbeiteten mit einem Druck von 100 bar und wurden von Ingenieuren zum Reinigen von Gussstücken eingesetzt. Heute werden in der industriellen Praxis Drücke zwischen 1000 und 4000 bar in Kombination mit engen Düsen und hohen Geschwindigkeiten genutzt, um ein ideales Ergebnis zu erzielen.

Vorteile des Wasserstrahlschneidens

Bei der Verwendung von Abrasiven wird die Schnittfuge größer als mit reinem Wasser, dafür können aber wesentlich härtere Stoffe getrennt werden. Unvorstellbar, was sich seit der Goldgräberzeit entwickelt hat? Finden wir auch. Wasserstrahlschneiden wird zum Beispiel eingesetzt, wenn die zu bearbeitenden Werkstoffe temperaturempfindlich sind. Außerdem ist es möglich, sehr filigrane und komplexe Konturen zu bearbeiten. Ein Riesenvorteil des Wasserstrahlschneidens: Im Gegensatz zu festen Werkzeugen kann ein Wasserstrahl nicht verklemmen!

Klingt das alles nicht unglaublich spannend? Finden wir auch. Mehr dazu gibt es zum Beispiel hier: https://de.wikipedia.org/wiki/Wasserstrahlschneiden

Voestalpine: Einmal klimaneutral, bitte

Die Stahlproduktion ist eine der CO2-intensivsten Industrien weltweit. Kein Wunder, wird doch zur Stahlproduktion größtenteils immer noch fossile Energie verwendet. Im österreichischen Unternehmen Voestalpine forscht man seit längerem an der Frage, wie eine zukünftige Stahlproduktion aussehen kann, die ohne CO2-Emissionen auskommt. Ein Symposium an der Montan-Uni Leoben hat sich eine ganze Woche lang diesen Fragen gewidmet und interessante Antworten gefunden. Denn geforscht wird an diesem Thema bereits eine ganze Weile.

Wasserstoff als Lösung?

Im Zuge eines Projekts zur CO2-Verringerung in der Stahlproduktion wurde in den vergangenen dreieinhalb Jahren eine Pilotanlage für die Stahlherstellung mittels Wasserstoffs entwickelt.

Um zu verstehen, worum es genau geht, ein kurzer Ausflug in die Stahlherstellung: Eisenerz ist chemisch betrachtet eine Eisen-Sauerstoff-Verbindung. In der Roheisen- und Stahlfertigung gilt es, den Sauerstoffanteil herauszulösen. Im Hochofen wird das Eisenerz mittels Kohlenstoff aufgeschmolzen. Dabei entsteht Kohlenmonoxid, das sich mit dem Sauerstoff des Erzes zu Kohlendioxid verbindet.

Im dem neuen Reaktor wird der Sauerstoff ohne den Einsatz fossiler Energieträger entzogen, da kein fossiler Energieträger zum Einsatz kommt, entsteht auch kein Kohlenmonoxid und somit kein Kohlendioxid.

Die neue Anlage funktioniert nach dem Prinzip des Lichtbogens. Es wird ein Gemisch aus Wasserstoff und gemahlenem Eisenerz zugeführt, das Wasserstoffplasma, das im Lichtbogen entsteht, reduziert diese Mischung. Wasserstoff und Sauerstoff verbinden sich zu Wasserdampf, das reine Eisen bleibt übrig. Eine genauere Erklärung dieses Vorganges gibt es im Interview mit Projektleiter Alexander Rimser.

Umrüstung 2035?

Die Herausforderung des Verfahrens liegt in den extrem hohen Temperaturen im Reaktor. Dieser muss 2500 Grad standhalten können. Im Vergleich dazu betragen die Temperaturen in herkömmlichen Hochöfen nur 1600 Grad.

Obwohl der Versuch bereits über Laborbedingungen hinausgewachsen ist, wird es noch eine Weile dauern, bis Stahl tatsächlich auf diese Weise hergestellt wird. Ein Umbau der Stahlindustrie wird von den Projektpartnern erst ab dem Jahr 2035 erwartet.

Weiterführende Links:

Umweltfreundliches Stahlwerk?

Revolution in der Stahlindustrie

Fahnen: Von Handarbeit zum Industrieprodukt

Werbefahne, Bild zur Verfügung gestellt von https://www.fahnenfabrik.at

Wer hätte das gedacht – Fahnen und Flaggen boomen! Und zwar weniger in Form von Landesflaggen oder Vereinswimpeln, sondern immer mehr im Bereich von Werbung und Marketing. Werbefahnen werden allerorten eingesetzt, als Beachflags oder als Firmenfahnen vor dem Unternehmensgebäude. Da taucht die Frage auf: Wie werden eigentlich Fahnen und Flaggen heute hergestellt?

Fahnen sind seit dem frühen Altertum bekannt und wurden vor allem zu militärischen Zwecken eingesetzt. Die Zugehörigkeit zu bestimmten Verbänden, später auch Truppen, wurde durch Fahnen deklariert. Hergestellt wurden die wichtigen Utensilien selbstverständlich in Handarbeit, vor allem im kirchlichen Bereich wurde das Besticken von Fahnen und Tüchern zu einer hohen Kunst. Doch wie sieht das heute aus?

Vom Leinen zum Kunstgewebe

Leinen war in früheren Zeiten das robusteste, beste Gewebe und wurde auch für Fahnen und Flaggen verwendet. Sowohl zum Nähen als auch zum Besticken eignet sich Leinen sehr gut, doch waren sowohl die Haltbarkeit des Gewebes wie auch der Farben nur von begrenzter Dauer. Heute verwendet man für die Herstellung von Fahnen und Flaggen vorzugsweise Polyesterstoffe, aber auch Kunstseide (Quelle: www.fahnenfabrik.at/stoffe.html)

Polyesterstoffe sind in Bezug auf Haltbarkeit, Gewicht, und Bedruckbarkeit ideal. Bevor diese Kunststoffgewebe bedruckt werden können, müssen sie gewaschen und so von sämtlichen Rückständen befreit werden, die bei der Herstellung aufgebracht worden sind. Dann erst kann das Gewebe bedruckt werden und ermöglicht leuchtende, haltbare Farben.

Nach dem Bedrucken werden die Farben fixiert, dieser Vorgang bewirkt, dass der Farbstoff sich mit den Fasern verbindet und nicht mehr ausgewaschen werden kann. Die Qualität dieser einzelnen Herstellungsschritte wirkt sich auch auf die Qualität des Endproduktes aus: Schlecht oder nicht fixierte Farben bleichen rasch aus und zeugen so von einer Fahne minderer Qualität.

Fahnen herstellen ist heute ein Fall für Cool Industry – wer hätte das gedacht!

Kesseldruckimprägnierung: Yes or no?

Kesseldruckimprägnierung galt einige Zeit als DIE Innovation, um die Lebensdauer von Holz zu verlängern. „KDI“, so die Bezeichnung für kesseldruckimprägnierte Hölzer. Vor allem beim Einsatz im Garten, also für Gartenmöbel, Holzhütten oder Klettergerüste für Kinder, ist dieses Verfahren immer noch im Einsatz, mittlerweile aber umstritten. Warum das so ist, erklären wir hier.

Schutz gegen Insekten und Pilze

Für das als „Kesseldruckimprägnierung“ genannte Verfahren gibt es verschiedenste Varianten, die aber alle auf dem gleichen Prinzip beruhen. In einem Vakuum wird die Feuchtigkeit aus dem Holz gepresst und durch Kupfersalzlösungen ersetzt. Dadurch ist das behandelte Holz nach einer bestimmten Einwirkzeit sowohl gegen Insekten wie auch gegen Pilzbefall geschützt. Dieses Verfahren klingt grundsätzlich gut, viele Menschen glauben aber, dass solcherlei behandeltes Holz danach nicht mehr behandelt werden muss. Das stimmt aber nicht, denn auch kesseldruckimprägniertes Holz muss gegen Sonne und Nässe behandelt werden, um der Witterung optimal standhalten zu können.

Der als Vorteil wahrgenommene Fakt ist also schlicht ein Traum, man erspart sich die Zeit und Mühe des Streichens nicht. Möchte man kesseldruckimprägniertes Holz streichen, funktioniert dies auch nur mit gut deckenden Farben, da die Imprägnierung eine bestimmte Färbung mitbringt. Feine Lasuren sind da nicht das Richtige.

Holzlasur Spielturm streichen

Ist kesseldruckimprägniertes Holz giftig?

Grundsätzlich kann man kesseldruckimprägniertes Holz nicht als „giftig“ bezeichnen, solange es in Verwendung ist. Es muss aber beachtet werden, dass einige der bei diesem Verfahren eingesetzten Stoffe Allergien auslösen können. Was wirklich problematisch ist, ist das Entsorgen von Holz, das kesseldruckimprägniert ist, denn es muss als Sondermüll entsorgt werden!

So betrachtet gibt es vor allem für Spielgeräte wie einen Spielturm oder Kletterturm einige „Yes“, wenn es um den Verzicht auf kesseldruckimprägniertes Holz geht:

  • Unbehandeltes Holz kann beliebig gestrichen werden, auch mit feinen Lasuren.
  • Keine Sorge, wenn kleine Kinder sich am Spielturm gütlich tun. Wer seine Spielgeräte mit umwelt- und kinderfreundlichen Holzschutzmitteln behandelt, muss sich nicht sorgen, wenn der Kindermund mal Holz kostet.
  • Wenn der Spielturm ausgedient hat oder einzelne Teile ersetzt werden müssen, besteht keine Diskussion, wohin mit dem Sondermüll.

Vielen herzlichen Dank dem Spielturm Hersteller Isidor für Wissen und Bilder!

Spielturm von Isidor

Gefahrenstoffe sicher transportieren

Bild Auffangwannen zur Verfügung gestellt von Bauer Container.

Wenn Unternehmen regelmäßig mit Gefahrenstoffen zu tun haben, stellt sich die Frage, wie diese gesetzeskonform gelagert werden können. Denn bei „Gefahrenstoffen“ sind keineswegs nur ätzende Flüssigkeiten aus Industrie und Technik gemeint, sondern auch Lacke, Farben und Reinigungsmittel oder Trennmittel, Stoffe also, die bereits in einer Lackiererei oder einer Autowerkstatt anfallen.

Per Gesetz muss beim Lagern oder Umfüllen dieser Stoffe einen Auffangraum zur Verfügung stehen, der verhindert, dass die Gefahrenstoffe in den Erdboden oder ins Wasser gelangen. Auffangwannen, so nennt man diese Räume im Fachjargon.

Grundwasser schützen in allen Größen

Je nachdem, in welchem Ausmaß man mit Gefahrenstoffen zu tun hat, benötigt man verschiedene Größen von Auffangwannen. Diese gibt es bereits ab 20 Litern Fassungsvermögen bis hin zu 1.000 Litern. Diese großen Maße benötigt man dann, wenn man Gebinde mit bestimmten Gefahrenstoffen lagern möchte – diese müssen trotz Verpackung dann noch in einer Wanne gesichert sein.

Diese Broschüre stellt die Gesetzeslage sehr eindrucksvoll dar und kann im Zweifelsfall weiterhelfen!

Die Auffangwannen können perfekt dazu eingesetzt werden, zum Beispiel Fässer raumoptimiert zu lagern, sprich, so zu lagern, dass der Platz optimal genutzt wird. Denn auch daran gilt es zu denken, wenn man mit Gefahrenstoffen zu tun hat.

Übrigens, auch die Betreiber von Entsorgungsstationen, sprich Recyclinghöfen, müssen sich mit entsprechenden Lagerhaltungsmaßnahmen auseinandersetzen. So gibt es auch spezielle Behälter für gebrauchte Spraydosen, alte Batterien oder für verschiedenste flüssige Stoffe. All diese Maßnahmen dienen dem Schutz des wertvollen Grundwassers. Und das finden wir von Cool Industry so richtig cool.

Die Weltneuheit: I-Kal Profile

Wer das Wort Profil hört und nicht aus der Technik kommt, denkt vielleicht zuerst an ein Foto und danach an das, was man sich von einem Politiker wünscht. Für einen Menschen aus Industrie und Technik tauchen aber vor dem inneren Auge sofort technische Profile und Kunststoffprofile auf. Für Techniker besonders interessante Kunststoffprofile sind die „i-kal Profile“ („innen kalibriert, außen maßhaltig“), eine Weltneuheit, entwickelt von einem österreichischen Unternehmen.

i-kal: Kunststoffprofile mit besonderen Eigenschaften

Das Unternehmen Kunststoffwerk ZITTA GmbH entwickelt und erzeugt Technische Profile, Möbelprofile und Fensterprofile und kann dabei individuelle Kundenvorstellungen umsetzen.

Kunststoffprofile begleiten uns durch das gesamte Alltagsleben, wie die Fliesenschiene, die als Abschlusskante bei Fliesenböden verwendet wird und so die Fliesen vor Beschädigungen schützt oder das Anschlussprofil, das als Verbindungselement bei Fensterbänken seinen Einsatz findet.

Bild zur Verfügung gestellt von https://www.zitta.com/

Auch Türschwellen, die vor Wasser, Schmutz, Kälte, Zugluft oder Lärm schützen, sind Profile, genauso wie die Führungen von Rollläden oder Schiebelementen im Möbelbau. Wer die Augen offen hält, wird im Alltag eine Vielzahl von Profilen entdecken, die wir aus dem Alltag nicht mehr wegdenken können.

Kunststoffprofile gibt es in den verschiedensten Formen, Größen und Farben und sie werden in den verschiedensten Einsatzgebieten angewendet, vom Fensterbau bis zum Bodenlegen. Die von Zitta entwickelten i-kal Profile sind Rundprofile, also Hohlkammerprofile, mit exakter Innenkalibrierung. Dies bietet die Genauigkeit eines Spritzgussteils, eine Weltneuheit auf dem Profilsektor.

Profile werden übrigens nicht ausschließlich aus Kunststoff hergestellt, hier kommen auch Materialien wie Aluminium zum Einsatz. Und wer das nächste Mal ein Profil entdeckt, wird vielleicht sofort zuordnen können, um welche Art Profil es sich handelt 😉

Bild zur Verfügung gestellt von https://www.zitta.com/

Cool Industry – das Neueste aus Industrie und Technik!